27
Jul 10

Detail am Rande zur Wikileaks-Sache

Für „militärisch bedeutsam“ halte er den Vorgang, weil „die Taliban aus der Beschreibung zurückliegender Operationen auf das künftige Vorgehen der Alliierten schließen und sich darauf einstellen“ könnten.

Dies las ich gerade bei fefe, irgendwelche CDU-Politiker mußten auch noch ihren Senf beisteuern. Welche Schlüsse kann man denn aus der bisherigen «Strategie» ziehen? Ja genau, so nicht! Zu jenem Schluß kam man aber auch schon vor Jahren, trotz nur spärlicher Informationen. Übrigens kommt man auch zu jenem Schluß, betrachtet man denn die «militärischen Erfolge» der USA in der Geschichte dieser Nation. Wenns nicht so traurig wäre, könnte man tatsächlich drüber lachen …


27
Jul 10

Der Wikileaks-Coup? Markstein für Freiheit abseits der alten Medien?

Ist dies denn tatsächlich so? Was haben wir denn hier feines? Nun im Moment ereifern sich diverse Blogger und Netcitizens an dem «Wikileaks-Coup». Viele strenggeheime Frontberichte werden da feilgeboten, die uns vor allem eines zeigen: der Krieg ist tatsächlich ein Krieg, kein Polizeieinsatz, kein Blitzkrieg, Blumenfeldzug etc. pp. Da sterben Soldaten, Zivilisten, das alles ist brutal, da werden Fehlentscheidungen getroffen, Krieg eben. Krieg den ich pauschal verabscheue, Krieg den ich eben nicht zu relativieren vermag.

Anders die Medien, diese verkauften uns den Krieg noch für Jahre als Notwendigkeit, als Polizeieinsatz, als humanitärer Einsatz und verdingten sich damit als willige Steigbügelhalter opportuner Regierungen. Jetzt, nachdem diese Daten offen gelegt wurden, schreit der gemeine Netcitizen nach diesen zuvor gescholtenen Medien, eine Expertise möchte man sehen und zwar von jenen «Experten», denen man ansonsten nicht einmal zutraut, daß diese sich alleine die Schuhe zubinden können. Da wird plötzlich die tagesschau als Markstein für Qualität erkoren, ob der Erwähnung von Wikileaks. Welch «Nobilitierung», zuvor als fleischgewordene Propaganda-Maschinerie verschrien, nun wieder fit genug um ultrageheime Frontberichte mundgerecht fürs geifernde Volks zu analysieren. Auch Microsoft erlangte anno tobak «echte Größe», nachdem die Tagesschau mittels Erwähnung von Windows 95 diesen Konzern adelte. q.e.d.

Vor Jahren las ich Frontberichte im Rahmen des Studiums, erster und zweiter Weltkrieg. Résumé: einmal mehr konnte ich die Schrecken eines Krieges erahnen, mehr aber auch nicht. Darüber hinaus fehlten mir die nötigen Detailkenntnisse der Profis, die sich für Jahre nur mit dieser Materie beschäftigten. Und diese beschäftigen sich dann auch nur mit einem Detailaspekt, welcher u.U. mehrjährigen Dissertationen dient oder gleich zur Lebensaufgabe mutiert. Sicherlich werden das einige Journalisten stante pede abarbeiten und uns wöchentlich, wenn nicht gar täglich, mit aufgebauschten «Nichtigkeiten» heimsuchen. Wohlan, wem es gefällt.

Vielleicht sollten wir die Berge menschlichen Wissens insgesamt als geheim deklarieren? Man stelle sich nur die Legionen von Wissbegierigen vor, die sich auf diese stürzen würden. Was aber bekannt ist, profan nahezu überall zugänglich ist, ist langweilig. Insofern verschließt sich das Gros der Menschen, zumindest in unseren Breitengraden, diesem Wissen nur allzugerne. Wissen welches u.U. dazu dienen könnte darauf aufbauende Informationen überhaupt verstehen zu können. Von daher sieht man eines: befreite Informationen, wie in diesem Fall, sind nicht die halbe Miete, sie sind tatsächlich nur die Spitze des Eisbergs. Das Gros der Informationen umgibt uns längst, liegt jedoch brach, ob fehlender Bildung unsererseits.

Ich hoffe, daß Assange erwachsen wird, nicht dem Größenwahn eines Michael Moore erliegt und Wikileaks tatsächlich als Mittel zum Zweck sieht, als Plattform, Netzwerk für Whistleblower, als Korrektiv neben anderen. Ich hoffe ebenso, daß dank dieses «Coups» der Rubel rollt und Wikileaks eine feste Basis erhält, um sich zukünftig tatsächlicher Brisanz in kleinem und großem Rahmen widmen zu können. Auch Wikitrivia-Jimbo mußte diesen Kreuzweg gehen und sein Baby ist noch lange nicht am Ziel angelangt.

Vielleicht klappt es auch noch irgendwie mit diesem deutschen Netzvolk, vielleicht findet dieses nach vielen Irrungen und Wirrungen seinen Platz in dieser Gesellschaft, als Korrektiv mitunter. So aber schauen wir abermals nur Leute ohne Plan, die wiederholt Medien empor heben oder in den Abgrund stürzen, ganz wie es dem eigenen Gusto schmeichelt.


21
Jul 10

shiver me timbers: 10 «Thesen» zur Netzpolitik

Ich habe es mir abgewöhnt die «Piraten» Piraten zu nennen, da ich letztere spätestens seit Stevensons «Schatzinsel» recht cool finde und diese Fazination mit jenen fleischgewordnenen Jecken nicht viel gemein hat. Drum nutze ich für jene vornehmlich die Bezeichnung Likedeeler, von Kontext und Habitus her ohnehin die adäquatere Bezeichnung meiner Meinung nach.

Ich will hier auch gar nicht tief auf die Strukturen oder das Anliegen jener Leute eingehen, das Netz genießt dort Priorität, Dinge der «realen Welt» werden mehr oder weniger ignoriert oder beiläufig eingeflochten. Ein Funken Wahrheit ist immer auffindbar, so auch bei jener «These»: «Gesetze der realen Welt dürften nicht einfach auf das Netz angewendet werden.» Logisch ist dies wohl, ein wenig Finetuning tut immer Not, aber allgemein paßt es.

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21
Jul 10

De-Mail: Sicherheit geht anders

Im De-Mail-System werden die Mails für den Bruchteil einer Sekunde auf den Servern der Provider entschlüsselt und sofort wieder verschlüsselt und dann weitergeschickt.

Gert Metternich, Projektleiter der Telekom in der FR

Von staatlich überprüften Sicherheitsstandards ist da die Rede, von Unbedenklichkeit und auch im Bundesinnenminsterium weiß man darüber Bescheid. Nun das große Problem, daß Bürger mit dieser Art von Mail hat, ist doch u.a. das fehlende Vertrauen gegenüber dem Staat, von der Telekom ganz zu schweigen. Darüber hinaus existieren sichere Mails schon lange, man nutzt für diese beispielsweise PGP/GPG zur Verschlüsselung und bei diesen wird nichts zwischendurch entschlüsselt.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser und eben diese Kontrolle gibt man bei Nutzung diese Absurdität leichtfertig auf. Insbesondere Firmen wären gut beraten auf derlei Kommunikation wenn möglich zu verzichten.


21
Jul 10

Merkel ist überfordert …

Es ging alles ruhiger zu. Die Menschen unterhielten sich morgens am Arbeitsplatz über die gleichen Themen.

So Merkel laut heise in Anbetracht der heutigen Omnipräsenz von Inhalten. Außerhalb der DDR, war dieses mediale Spektrum doch schon ein gänzlich anderes, insofern mußte man hier nicht wirklich von 0 auf 100 beschleunigen, um adäquat Schritt halten zu können. Vielmehr genügte ein genügsames, jedoch stetiges Interesse an aktuellen Veränderungen. Übte man sich jedoch in Ignoranz, für einen Politiker mehr als sträflich, darf man auch heutzutage die Zeche bezahlen und versucht vergeblich Anschluß zu finden. Die westlichen Staaten, sind da en detail aber schon ein gutes Stück weiter. Deutschland ist leider wie in vielen Bereichen nur Schlußlicht und dies mitunter ob oktroyierten «DDR-Müßiggangs».

Bei Gott, ich bin wirklich nicht der Überzeugung, daß West-Deutschland jemals ein Hort der Glückseligkeit war, aber ich bin es auch leid mir von Merkel stetig Dinge erzählen zu lassen, die wir hier zumindest seit der Kindheit erfahren durften. Wir verausgabten uns nicht und wir können auch mithalten. Wenn Frau Merkel sich überfordert sieht, soll sie zurücktreten wie usus heutzutage — das Volk wird es ihr danken.


20
Jul 10

quo vadis Demokratie?

Betrachtet man das Athener Scherbengericht oder die attische Demokratie zu Zeiten Solons, so schauen wir die einstigen zarten Anfänge einer beginnenen Herrschaft seitens des Volks. Viele hunderte Jahre mußten jedoch noch verstreichen, bis man sich auf dieses noble Ansinnen zurückbesann, daraus lernte, darauf aufbaute, Schritt für Schritt ein Mehr an Volksherrschaft wagte.

Was aber gewann man tatsächlich? Heutige Demokratien definieren sich seitens einer massiven Delegation, die Entscheidungsgewalt des Einzelnen wurde — notwendigerweise — abstrahiert. Abstrahiert bis zu einem Punkt des profanen Ankreuzens am Wahltag unter der Prämisse sich zuvor eingehend informiert zu haben. Derart präsentiert sich das Gros des heutigen Volkes. Mit dieser vollzogenen Abstraktion ging jedoch eine Zäsur einher, welche Volk zum zahnlosen Papiertiger verkommen ließ — man könnte schon beinahe vermeinen oligarchische Strukturen zu schauen.

Notwendig ist eine gewisse Abstraktion sicherlich, nicht alle können gleichsam partizipieren. Kommunen, Länder und der Bund sind hierzulande der einzig gangbare Weg hin zu einer volksnahen Demokratie — der sogenannten direkten Demokratie1 . Während auf kommunaler Ebene zumindest noch wenige um ihre Möglichkeiten wissen, ist es auf Länderebene oder gar Bundesebene eher schlecht als recht bestellt.

Der Bürger hat in der Regel nur begrenzten Einfluß auf die zur Wahl stehenden Parteien, kann sich allenfalls mittels Petitionen Gehör verschaffen, Abgeordnete ansprechen etc. pp. — aber alles mehr gemäß «Hallo, wir das Volk möchten auch mal etwas sagen.» Daß man darüber hinaus jedoch heutzutage häufig die biedermeiersche «Defensive» bevorzugt und nicht einmal mehr die Möglichkeiten der direkten Mitarbeit in Parteien oder Bürgerrechtsorgansisationen nutzt läßt tief blicken — zumindest das Jammertal der Deutschen Parteilandschaft geht gerade so noch als Entschuldigung durch.

Eine gelebte Demokratie bedarf der aktiven Mitarbeit — nicht nur des ausgiebigen Zeterns. Und diese Mitarbeit kostet Zeit, Zeit die man nicht mittels weiterer Delegationen kompensieren darf, sonst besteht die Gefahr in völliger Unmündigkeit zu enden, in einer diktierten Demokratie und Freiheit zu verweilen, wie wir diese mehr und mehr erfahren in diesen Zeiten. Per aspera ad astra oder wie des Deutschen Liebling Angela Merkel einst kündete: Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Und dies sollten wir uns immer vergegenwärtigen …

Bild: Demos gekrönt von Demokratie

  1. direkte Demokratie ist in ihrer Gänze selbstredend mehr — weitaus mehr, hier schauen wir nur blaß ausgebildete Fragmente []

20
Jul 10

gruseliges Deutsch?

Dies las ich in puncto Anglizismen, zu gut Deutsch: die Eindeutschung englischen Vokabulars, mitunter noch in einem völlig falschen Kontext etc. Gruselig wäre es — okay zu mancherlei Zeiten empfand ich es ebenso, auch ging ich gewiß auf die Barrikaden bei konsequenter Kleinschreibung im Netz oder wenn jemand meinte SCHREIEN ZU MÜSSEN, NUR UM DIE AUFMERKSAMKEIT AUF SICH ZU ZIEHEN.

Mitunter fand und finde ich es jedoch auch weitaus gruseliger diese «Grammatik-Nazis» im Netz zu beobachten, die da meinen anstatt einer Antwort, eine grammatikalische Korrektur zum Besten geben zu müssen. Jeder halt nach seiner Facon, insbesondere bei einem derart dynamischen und dem Zeitgeist unterworfenem Gebiet, wie der Sprache. Natürlich existieren Konventionen, dies schreibt man so, die Interpunktion lautet derart und gut ist. Aber wie schon erwähnt, Sprache hatte immer schon eine Eigendynamik und das seit Jahrtausenden. Der habilitiere Korinthenkacker kann dies zwar mit gekonnter Lobbyarbeit gesetzlich verankern, doch Sprache kann er nie der Dynamik berauben und das ist gut so.

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18
Jul 10

Was ist Bloggen?

Was ist Bloggen? Nun abseits der semantischen Analyse, die da von einer Art Kreuzung aus Tagebuch und WWW spricht, ist ein Weblog schlicht ein Tagebuch. Aber Moment, ist ein Tagebuch nicht diese oldschool Angelegenheit? Privates zu Papier gebracht, vor den Augen der Welt verborgen? Kurzum also ein Widerspruch in sich? Denn wie könnte man ein privates Tagebuch in dieses WWW transferieren? Nun als erstes muss man Begrifflichkeiten trennen, sprechen eingeschworene Nerds von «Tagebüchern» meinen diese tatsächlich Poesiealben bzw. degradieren ob Unverständnis Tagebücher zu trivialen Anhäufungen irgendwelcher Intimitäten, cat content eben.

Doch dem ist nicht so. Ein Tagebuch bietet Erlebtes feil, formuliert Gedanken aus, ist ein Spiegel dessen was den Schreibenden bewegt. Ein omnipotenter Anspruch, welcher jedem Raum en masse reserviert. Ein Novum stellt mitunter die zeitnahe und vor allem erwünschte Öffentlichkeit dar, ermöglicht durch dieses WWW. «Gelogen», beschönigt wird traditionell im Privaten, als auch im öffentlichen Raum — von daher nehmen sich beide Darbietungen nicht viel. Allenfalls diktiert die zusätzlich gewonnene Öffentlichkeit ein Plus an etwaiger Zurückhaltung, gegenüber dem schon vorhandenem Diktat seitens des Egos.

Bloggen ist also nichts neues, Bloggen kann alles sein — nur die eigene Fantasie setzt Grenzen. Man muss sich also nicht eines Begriffes wie Tagebuch schämen, große Frauen und Männer verfassten diese im Laufe der Geschichte und hinterließen somit nachfolgenden Generationen teils unschätzbare kulturhistorische Einblicke oder dem eigenen Nachfahren Aufschluß bezüglich dem eigenen Tun und Handeln.

Wenn also Oscar Wilde schreibt: «Das Gedächtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.», so gilt dies vice versa ebenso für diese mittels Papier oder Virtualität transportierten Worte — eine Vielfalt des Geistes eben, welche genutzt werden sollte. Insofern ende ich mit den Worten eines bekannten Tagebuch-Verfassers: «Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn, indes ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehn.» 1

Bild: akephalos

  1. Goethe, Faust []

09
Jul 10

ALGII: weitere Nebelkerzen seitens von der Leyen

Insgesamt sollten durch das Programm rund 160.000 Bezieher von Arbeitslosengeld II für den ersten Arbeitsmarkt aktiviert werden, sagte die CDU-Politikerin in Berlin.

tagesschau

Staatlich verordnete «Bürgerarbeit» für «notorische Faulpelze», denn jene müssen überhaupt nur aktiviert werden, um der Arbeitslosigkeit Einhalt zu gebieten — so jedenfalls von der Leyen, liest man denn ein wenig zwischen den Zeilen. Welcher Arbeitslose muß denn aktiviert werden? Was soll diese wiederholte Stigmatisierung Erwerbsloser von Berufsdilettanten?

Tatsächlich ist es doch so, daß dieser Schwachsinn abermals ein Loch in den Staatshaushalt brennt und keinem wirklich hilft. Derlei Aktionismus dient alleinig der Effekthascherei, um temporär die Arbeitslosenzahlen zu senken. Dem Erwerbslosen per se hilft dies keineswegs, ganz im Gegenteil: diese Art von Arbeit brennt denjenigen ein gewaltiges Loch in die Vita. Zudem existiert diese staatlich geförderte «Bürgerarbeit» schon längst in vielerlei Regionen. Die Leute erhalten einen Vertrag, z.B. über zwei Jahre, gehen dort einer nicht-qualifizierenden Tätigkeit nach, erhalten in diesem Zeitraum ein wenig mehr Geld und stehen danach wieder stante pede im üblichen ALGII-Verhältnis. Diese Verträge werden in der Regel zwischen der Arge und irgendeinem «gemeinnützigen» halbstaatlichen Träger ausgehandelt.

Darüber hinaus stellt dieser «terminus technicus» gemeinnützige Arbeit ein einziges Bataillon an Nebelkerzen. Jegliche Arbeit und wenn diese nur beispielsweise auch einzig der Säuberung eines Parks dient, nimmt Firmen vor Ort die dringend benötigte Arbeit weg. Dazu tragen derweil schon diese sinnbefreiten «Maßnahmen» zur «Qualifizierung» bei und derlei Ideen zementieren diese Art von nonsense darüber hinaus.

Seien wir mal ehrlich, man wird sich um diese Handvoll Stellen reißen. Ganz einfach, weil die staatlich oktroyierte Armut einem keine Wahl läßt, um wenigstens eine Handvoll Euros mehr im Monat sein eigen nennen zu können. Ein kleiner Obolus, der denjenigen ein Plus an Würde gewährt. Ein gewaltiges Minus erfährt einzig die Vita bzw. die Perspektive überhaupt irgendwo echte Arbeit zu erlangen. Denn eine tatsächliche Qualifizierung findet nicht statt. Bildung für jene, die diese dringenst benötigen, wird nicht gewährt. ALGII ist eine Sackgasse, bei der man sich wie einst Münchhausen einzig am eigenen Schopf herausziehen kann. Der Staat selbst sorgt allenfalls für einen zünftigen behördlichen Spießrutenlauf, sowie jeder Menge Stolpersteine …


06
Jul 10

Von der Leyen straft ALGII-Empfänger ab

Es gebe viele kluge elektronische Systeme, mit denen das heute möglich sei. Ein solches System müsse unkompliziert, schnell und unbürokratisch sein — und es dürfe die Kinder nicht stigmatisieren.

So von der Leyen in der FAZ, gemeinhin auch als Bundesarbeitsministerin verschrien. Kinder werden mit dieser Karte kontrolliert und stigmatisiert, ebenso könnten diese auch gleich ein Emplem auf der Brust tragen. Darüber hinaus nimmt man die Eltern unter Generalverdacht, verdächtigt jene nicht anständig für ihre Sprößlinge zu sorgen.

Dabei sah man doch erst just an diversen Elite-Ausbildungsstätten, daß Mißbrauch von Kindern gerade bei dieser sogenannten Elite usus ist. Oder glaubt wer, der fortwährende massive Mißbrauch an diesen Elite-Internaten ist den Eltern unbekannt? Vielmehr drängt sich dort der Verdacht auf, daß dieser einen Teil der «Ausbildung» ausmacht. ALGII-Empfänger hingegen werden aufgrund von ein paar «Ausreißern» unter Sippenhaft genommen und staatlich abgestraft.